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B2B-Glossar: Begriffe rund um ICP, Personas und KI-Kontext

Kurze, präzise Definitionen der Begriffe, mit denen in Truffelo gearbeitet wird — als gemeinsame Sprache für Marketing, Sales und KI-Systeme.

Ideal Customer Profile (ICP)

Strukturierte Beschreibung jenes Unternehmenstyps, für den ein Angebot den größten Wert stiftet. Ein ICP beschreibt Organisationen — nicht Einzelpersonen — anhand von Branche, Größe, Markt, Reifegrad, Auslösern und Ausschlusskriterien.

Buyer Persona

Rollenbeschreibung einer am Kauf beteiligten Person innerhalb des ICP: Verantwortung, Ziele, Schmerzpunkte, Entscheidungsmacht und bevorzugte Kanäle. Ein ICP umfasst in der Regel mehrere Personas.

Buying Center

Gesamtheit aller Personen, die an einer B2B-Kaufentscheidung mitwirken — etwa Anwender, Fachverantwortliche, Einkauf und Geschäftsführung. Jede Rolle bewertet dasselbe Angebot nach anderen Kriterien.

Pain

Konkreter, benennbarer Schmerzpunkt einer Rolle im Arbeitsalltag. Belastbare Pains sind beobachtbar und messbar, nicht allgemein formuliert wie „zu wenig Effizienz“.

Trigger

Auslösendes Ereignis, das einen Kaufprozess wahrscheinlich macht — beispielsweise Wachstum, Rollenwechsel, Regulierung, Systemwechsel oder Markteintritt.

Einwand (Objection)

Typisches Gegenargument im Verkaufsprozess. In strukturierter Form wird jeder Einwand mit einer belastbaren Entkräftung hinterlegt, damit Sales, Marketing und KI dieselbe Antwort geben.

Proof Asset

Belegendes Material für eine Nutzenbehauptung: Referenzprojekt, Kennzahl, Studie, Zertifikat oder Case Study. Proof Assets werden mit Produkten und ICPs verknüpft und ersetzen unbelegte Aussagen.

Value Proposition

Nutzenversprechen, das den Wert eines Angebots aus Sicht einer konkreten Rolle beschreibt — abgeleitet aus Produktmerkmalen, aber formuliert als Ergebnis für die Person.

TAM, SAM, SOM

Marktgrößen: TAM beschreibt den gesamten theoretischen Markt, SAM den mit dem eigenen Angebot bedienbaren Teil, SOM den realistisch erreichbaren Anteil in einem definierten Zeitraum.

Cold Outreach

Erstansprache von Zielkontakten ohne vorherige Beziehung, meist per E-Mail. Qualität entsteht durch Relevanz für die Rolle, nicht durch Menge.

Sequenz

Aufeinander aufbauende Abfolge mehrerer Nachrichten mit unterschiedlichen Aufgaben — typischerweise Einstieg, Vertiefung, Social Proof und Abschluss.

Context Layer

Schicht zwischen Unternehmenswissen und Anwendungen, die strukturierten Kontext bereitstellt. Anwendungen und KI-Systeme greifen darauf zu, statt Wissen jeweils lokal zu duplizieren.

Model Context Protocol (MCP)

Offener Standard, über den KI-Anwendungen externe Datenquellen und Werkzeuge anbinden. Ein MCP-Server veröffentlicht klar beschriebene Werkzeuge, die ein Assistent gezielt aufrufen kann.

Prompt-Variable

Platzhalter in einer Textvorlage, der zur Laufzeit mit echten Daten gefüllt wird — etwa Kontaktname, Persona-Pain oder Produktnutzen. Ein dokumentierter Variablen-Katalog macht transparent, worauf die KI zugreift.

SEO (Search Engine Optimization)

Maßnahmen, damit Inhalte in klassischen Suchmaschinen auffindbar sind: technische Erreichbarkeit, sauberes HTML, Metadaten, strukturierte Daten und inhaltliche Relevanz.

GEO (Generative Engine Optimization)

Optimierung für generative Antwortsysteme wie KI-Assistenten. Entscheidend sind serverseitig ausgelieferte Inhalte, eindeutige Definitionen, strukturierte Daten und maschinenlesbare Übersichten, da viele KI-Crawler kein JavaScript ausführen.

Begriffe sind das eine — Struktur das andere

Truffelo überführt diese Begriffe in eine gepflegte Datenbasis, die Team und KI gleichermaßen nutzen können.

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